Spannende Themen bei der digitalen Woche der Führungs-Akademie des DOSB

Ob neue Technologien im Wettkampfwesen, digitalisierte Abläufe in der Geschäftsstelle oder die Nutzung moderner Kommunikationskanäle – Vereine und Verbände müssen sich auf die Herausforderungen einstellen, die eine zunehmende Digitalisierung und Vernetzung unserer Welt mit sich bringt. Dabei sind vor allem auch die Führungskräfte im organisierten Sport gefordert, ihr Team durch ein von steter Veränderung geprägtes Umfeld zu führen. All diese Themen wurden im Rahmen einer Digitalen Woche vom 26.11.2018 bis zum 30.11.2018 in den Räumlichkeiten der Führungs-Akademie des DOSB  beleuchtet und diskutiert.

Unser Seniorberater Simon Franke war an der Umsetzung bei drei von vier Workshops als Moderator und Referent beteiligt und zeigte den Teilnehmern auf anschauliche Art und Weise wie man das Thema der digitalen Transformation strukturiert und mit Blick auf die Besonderheiten der Sportorganisationen angeht.

 

DIGITALISIERUNG

Workshop 1 am 26. und 27.11.2018 – Szenarien und Herausforderungen für Sportverbände

Simon Franke startete mit einem allgemeinen Überblick und der Einführung in das Thema der digitalen Transformation unter besonderer Berücksichtigung des digitalen Reifegrades der Sportorganisationen. Er zeigte wie Sportorganisationen mit Hilfe der 6plus1-Digitalisierungs-Matrix strukturiert an das Thema herangehen können, um zu erarbeiten wo Schwachstellen und wo Potenziale innerhalb der eigenen Organisation im Rahmen der Digitalisierung liegen. In vier Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer wo Ihre Organisation in den einzelnen Feldern der 6plus1-Digitalisierungs-Matrix steht und machten sich erste Gedanken zur Bestimmung des eigenen „Digitalen Reifegrades“.

Im weiteren Verlauf des Workshops zeigte die Generalsekretärin des Deutschen Motorsportbundes e.V., Frau Dr. Julia Walter, weitere Umsetzungsbeispiele aus dem eigenen Verband und wie dieser seit vielen Jahren erfolgreich die digitale Transformation vorantreibt. Am zweiten Tag wurden dann digitale Tools vorgestellt, die die interne Verwaltung effizienter gestalten sowie die Kommunikation vereinfachen. Abschließend erfolgte der Blick in die Praxis in Bezug auf die digitale Verwaltung beim LSB Niedersachsen und LSB Nordrhein Westfalen.

 

DIGITALISIERUNG DES SPORTS

Workshop 2 am 28.11.2018: – Sportentwicklung im Kontext digitaler Transformation

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf das alltägliche Leben von Sportlern, Trainern und Zuschauern standen im Fokus des 2. Workshops. Simon Franke zeigte an Beispielen, wie die Digitalisierung Einzug „auf dem Platz“ erhält und wie digitale Tools den Trainingsalltag von Sportlern und Trainern beeinflussen. Auch das veränderte Mediennutzungsverhalten und die  unterschiedlichen Möglichkeiten, Zuschauer zu erreichen und den Sport, fernab von TV, live und on demand für Interessierte zur Verfügung zu stellen, standen im Zentrum der Veranstaltung. Zwei Verbände zeigten zudem ihre Perspektive auf das Thema Digitalisierung im Sport anhand von Praxisbeispielen aus dem Pferde- und Tennissport.

 

DIGITALE FÜHRUNGSKOMPETENZ

Workshop 3 am 30.11.2018 – Führungsverständnis im Zeitalter technologischen Wandels

Im letzten Workshop drehte sich alles um das Thema der veränderten Arbeitsweltmodelle und der damit einhergehenden Herausforderungen für Sportorganisationen sowie die eigene Rolle als Führungskraft im Kontext des digitalen Wandels.

Simon Franke führte mit einem Ist- und Zukunftsblick in den Tag ein und schaute darauf wie sich die Veränderungen der Umwelt durch Digitalisierung, Tools, Wünsche, Nöte, neue Generationen, Rollenmodelle und agiles Arbeiten auf Menschen, Unternehmen und Organisationen auswirken. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer die Aufgabe in Kleingruppen die Unterschiede zwischen analoger und digitaler Führung herauszuarbeiten sowie die wesentlichen Veränderungen auf Führungsstruktur, Arbeitsteilung, Rollen, Netzwerke, Anwesenheit und Hierarchiestrukturen im Rahmen der Digitalisierung festzuhalten. Simon Franke ging zudem auf diese Punkte in einem Vortrag genauer ein und zeigte was zum Führungsverhalten 4.0 gehört.

Der abschließende Transfer und intensive Austausch in Kleingruppen zielte darauf ab zu erarbeiten, wie man diese einzelnen Schritte im eigenen Alltag umsetzen kann.

 

Fazit:

Alle drei Workshops waren geprägt von angeregten Diskussionen und sehr aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Spürbar wurde, dass das Thema der Digitalen Transformation und Digitalisierung im organisierten Sport angekommen ist. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass es nicht darum geht ob die digitale Transformation im Sport kommt, sondern nur wann sie bestmöglich umgesetzt und angegangen wird. Während sich einige Vereine und Verbände schon seit längerem mit dem Thema befassen, stehen andere noch ganz am Anfang und sind teilweise sehr verunsichert und fragen sich was als nächstes zu tun ist. Hier können Tools, wie zum Beispiel die 6plus1-Digitalisierungs-Matrix helfen, den eigenen digitalen Reifegrad zu ermitteln, um auf dieser Grundlage die Vision und Strategie zu entwickeln, die die eigene Sportorganisation strukturiert und geordnet fit für die digitale Transformation macht.

Sollten Sie bei der Digitalisierung Ihrer Sportorganisation Unterstützung benötigen, so zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. rosenbaum nagy kann Ihnen bei der Analyse und Umsetzung helfen, sodass die digitale Transformation auch für Ihre Sportorganisation gelingt. Profitieren Sie von den damit einhergehenden Effizienz- und Qualitätssteigerungen und bleiben Sie in einer digitalen Welt konkurrenzfähig.

Kontakt: franke@rosenbaum-nagy.de – 0221 – 5 77 77 42

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